Dr. Gabriele Kern

Arzt für Allgemeinmedizin

Wahlarzt - TCM

Ärztekammerdiplom für Akupunktur und chinesische Diagnostik und Arzneitherapie

Bergfeldstraße 6, 4531 Kematen
Tel.: 07228/7264
e-mail.: mail@dr-kern.at

Ordinationszeiten

Dienstag 08:00 - 12:00 16:00 - 18:30
Mittwoch 08:00 - 12:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
Freitag 08:00 - 12:00 16:00 - 18:30

telefonische Voranmeldung unbedingt nötig! (in Ausnahmefällen sind auch Termine außerhalb der angegebenen Ordinationszeiten möglich)

Urlaub:

10.07-22.07, 31.07-08.08, 04.09-09.09

Einsatzmöglichkeiten der TCM

Chronische Erkrankungen der Atemwege

  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Asthma
  • chronische Bronchitis

Verdauungsorgane

  • Verstopfung
  • Blähungen
  • chronische Durchfälle
  • Bauchschmerzen

Allergien

Hauterkrankungen

Erschöpfungszustände, Burnout

Tinnitus

Kopfschmerzen, Migräne

Wirbelsäulenbeschwerden, Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates

gynäkologische Probleme

  • Menstruationsstörungen
  • Wechselbeschwerden
  • Kinderwunsch

Krebs

Krebstherapie ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung um Nebenwirkungen von Chemotherapie oder Strahlentherapie zu vermindern, die Abwehrkräfte zu steigern; das Allgemeinbefinden zu bessern..

TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)

Die TCM ist ein in China über Jahrtausende (erste Aufzeichnungen über die Verwendung von Kräutern gibt es aus der Zeit von ca. 2000 vor Chr.) entwickeltes Diagnose- und Behandlungssystem. Es wurde immer wieder dem neuen Wissenstand und den Bedürfnissen der Bevölkerung angepasst. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurde die traditionelle Medizin in China zunächst zugunsten der westlichen Schulmedizin stark in den Hintergrund gedrängt und zeitweise sogar verboten. Mao hat sich dann aber der billigen Volksmedizin erinnert und sie wieder neu eingeführt und gefördert. Seither wurde in China auch sehr viel für die Forschung getan. Es sind Industrien zur Herstellung der Arzneimittel entstanden. Heutzutage wird die traditionelle Medizin in China parallel mit der westlichen Medizin angewendet. Die TCM wird als eigenes Studium an Universitäten gelehrt. Es gibt Kliniken, die nur mit TCM behandeln und auch solche, die TCM und westliche Medizin kombiniert einsetzen.


Im Westen kann man die TCM teilweise  an Hochschulen studieren - es gibt auch in Österreich eine Privatuniversität für TCM. Aber es gibt auch die Möglichkeit, sich in Wochenendkursen über einige Jahre mit dieser Medizinform auseinanderzusetzen und sie von kompetenten westlichen und auch chinesischen Lehrern zu erlernen. Akupunktur und die Verschreibung von Kräuterrezepten darf in Österreich nur von in westlicher Medizin fertig ausgebildeten Ärzten angewandt werden.


Was ist nun das Besondere (oder "Andere") an der TCM im Vergleich zur westlichen Medizin? Die TCM stellt die ganzheitliche Betrachtung des Menschen - nicht sosehr sein Bestehen aus einzelnen Organen - in den Vordergrund. Sie sieht den Menschen eingebunden in die Vorgänge in der Natur, in einem dauernd fließenden, sich verändernden Gleichgewichtszustand (wenn der Mensch gesund ist). Krankheit entsteht - nach dieser Vorstellung - dann, wenn dieses Fließgleichgewicht nicht mehr funktioniert. Dann kommt es zuerst einmal zu energetischen Störungen und Blockaden, die Befindlichkeitsstörungen oder Schmerzen auslösen können. In diesem Stadium muss noch kein organischer klinischer Befund (nach westlich medizinischer Sicht) zu erheben sein. Die TCM beginnt aber jetzt schon mit einer Therapie. Im Idealfall wird versucht, Störungen im Energiefluss durch geeignete Lebensführung überhaupt zu vermeiden. Die Prophylaxe von Erkrankungen steht also an erster Stelle.


Die Befunderhebung erfolgt durch Befragung, Betrachtung, eventuell Tastbefund aber vor allem Zungen- und Pulsdiagnose

Die 5 Behandlungssäulen der TCM sind:


Die westliche, naturwissenschaftliche Medizin, ist eine auf Ursachen bezogene Wissenschaft. Der Hintergrund ist ein mechanisches Modell des Körpers. Krankheit ist mit messbaren Veränderungen verknüpft und wird als Fehlfunktion von physikalisch-chemischen und biologischen Mechanismen angesehen. Demnach versucht die Schulmedizin Symptome möglichst detailiert - je spezifischer, desto besser - zu analysieren (Labor, Röntgen, messbare Tests ....) und dann möglich exakt zu therapieren.

 

  Wenn man die Grundprinzipien der beiden Medizinsysteme miteinander vergleicht, kommt man zu Schluss, dass eine Kombination von beiden eine ideale medizinische Versorgung darstellen müsste. Die westliche Medizin hat eindeutig Vorteile in der Behandlung von akuten Erkrankungen und Notfällen, sowie dann, wenn chirurgische Maßnahmen erforderlich sind. Die TCM hat bessere Therapiemöglichkeiten bei chronischen Erkrankungen (evtl. hier also Kombinationstherapie mit  Schulmedizin) oder bei psychosomatischen und funktionellen Störungen - wenn also sehr wohl Beschwerden bestehen, aber noch keine klinischen Befunde zu erheben sind. Auch bei Befindlichkeitsstörungen wie Müdigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Angstzuständen oder bei in die schulmedizinische Sichtweise nicht einzuordnenden (und somit auch nicht therapierbaren) Symptomen.